Pitos y el Papa

Eines bleibt auch in Panamá-City gleich. Egal, wohin wir kommen, die Menschen freuen sich. Oft sogar mit dem Teil des Autos, das die Panamaer am liebsten benutzen: El pito – die Hupe. Oder es wird uns einfach zugewunken und applaudiert. Heute haben uns sogar Bauarbeiter im ca. 10. Stock von der Baustelle Applaus gespendet, als wir auf dem Weg zu einer Schule waren.

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Dort hatten wir nämlich in der großen Schulkirche die erste Katechese. Weihbischof Karl-Heinz Dietz aus Fulda sprach zum Thema: „Hier bin ich“. Im anschließenden Gottesdienst hatten wir sogar eine eigene Blaskapelle aus Fulda, wobei viele von uns merkten, wie ihnen bei all den karibischen-fröhlichen Klängen der letzten Tage die deutsche Art doch etwas ungewohnt geworden ist.

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Aber der Entzug dauerte nur kurze Zeit, denn am frühen Abend war dann schon wieder mittelamerikanische Freude zu spüren. Denn Papst Franziskus kam endlich nach Panama-City. Die Stadt war gerappelt voll und alle warteten sehnsüchtig.

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Als Franziskus im Papamobil entlangfuhr, zückten alle ihre Handys. Was aber noch viel eindrücklicher war: Alle Menschen um mich herum hatten danach feuchte Augen, umarmten sich und waren gerührt. Selbst das Schulkind neben mir auf dem klapprigen Stuhl hatte Tränen in den Augen. Und mir wurde wieder einmal klar, was es für die Leute aus Panama und ganz Mittelamerika bedeutet, dass der Weltjugendtag hier stattfindet.

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